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Schon nach wenigen Stunden
sind die meisten Notebook-Akkus einfach leer. Die
Stromsparautomatiken moderner Notebooks dehnen die
Akkulaufzeit schon einigermaßen, doch die längste Laufzeit erzielt man durch manuelle Eingriffe.
Dabei gilt es, besonders energiehungrige Komponenten
wie das Display im Auge zu behalten, schreibt das Computermagazin c't in ihrer Ausgabe 16/06.
Den größten Stromhunger hat in einem Notebook das
Display, es verbraucht etwa ein Drittel der 20 Watt,
die ein typisches Notebook frisst. Schlecht konzipierte Geräte oder solche mit einem großen Display nehmen
sogar 25 bis 30 Watt auf. Verringert man manuell die
Helligkeit des Displays, verlängert sich die Laufzeit des Akkus dramatisch. "Und wer größere Pausen macht,
sollte sein Notebook am besten in den Stand-by-Modus
schalten", rät c't-Redakteur Jörg Wirtgen.
Prozessoren und Grafikkarten schlucken besonders dann
viel Strom, wenn sie Videos verarbeiten oder viele
Programme gleichzeitig ausführen. In solchen Fällen ist
die Hardware wirklich gefordert, und die Einsparpotenziale
sind gleich null. Bei Büroanwendungen, beim Surfen im
Internet oder auch bei der Bildbearbeitung lohnt es sich
hingegen, die Prozessorleistung manuell herunterzuschrauben.
Wer sein Windows-System auf die Energieschemata "Präsentation"
oder "Minimale Batteriebelastung" umstellt, hat zwar nicht
mehr die volle Leistung des Prozessors zur Verfügung,
kann die Laufzeit des Akkus aber deutlich verlängern.
Am besten achtet man jedoch bereits vor dem Kauf auf
die Akkulaufzeit. Hochkapazitäts-Akkus sind zwar etwas
teurer, machen aber einen spürbaren Unterschied aus.
Außerdem hilft ein Verzicht auf allzu leistungsfähige
Grafikkarten. Für aufwendige und stromhungrige 3D-Grafik
sind Notebooks im Akkubetrieb einfach die falsche Wahl.
Eine ganz andere Alternative ist leider auch die
teuerste: der Kauf eines Zweitakkus.
Quelle: ctmagazin.de
Juli 2006
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